Biberexperte am Landratsamt erklärt Kindern Nutzen und Schaden durch die fleißigen Nager

biber1

BAD REICHENHALL - Der Biber ist im Landkreis wieder heimisch geworden. Seine Spuren sind unübersehbar. Über Nutzen und Schaden der fleißigen Nager und Barrikadenbauer informierte der Biberexperte am Landratsamt Alexander Harant die Kinder der Gruppe „Adleraugen“, einem Zusammenschluss der Naturschutzjugend im Landesbund für Vogelschutz (LBV) und der Tierschutzjugend Bad Reichenhall, an Ort und Stelle, in der Saalachau. Der ökologische Nutzen ist demnach hoch, der mögliche Schaden für Land- und Forstwirtschaft kann gegebenenfalls durch einen Fonds ausgeglichen werden. Harant stand dann als Ansprechpartner zur Verfügung.

Der Ausflug in die Saalachau war der erste Programmpunkt im neuen Jahr der „Adleraugen“, einem Zusammenschluss der Naturschutzjugend im LBV und der Tierschutzjugend Bad Reichenhall.
Rechtzeitig bevor die Biber besonders störungsanfällig sind, weil sie ihre Jungen bekommen, zeigte der Biberexperte für das Berchtesgadener Land, Alexander Harant, den Kindern eine imposante Biberburg. Schon auf dem Weg dorthin waren alle beeindruckt von der Holzfällerar beit des nachtaktiven Tieres. Manche sauber gefällte Esche galt es zu umgehen. Zunächst stellte Alexander Harant den Kindern den Biber vor. Der Biber ist ein reiner Vegetarier, der im Sommer Grünpflanzen und im Winter Rinde frisst. Er wird etwa zehn bis 12 Jahre alt. Erwachsene Tiere können bis zu 1,30 Meter lang werden und ein Gewicht von über 30 Kilogramm erreichen. Obwohl er im Wasser lebt, gehört er zu den Säugetieren. Nach der Paarung zwischen Januar und März werden im Frühjahr zwei bis drei Junge aufgezogen. Diese dürfen zwei Jahre im Familienverbund leben und werden danach von den Eltern vertrieben. Das ist eine gefährliche Zeit für die Jungbiber, da sie heftige Revierkämpfe bestehen müssen und auf der Suche nach einem eigenen Revier auch manches Mal gezwungen sind, Straßen zu überqueren. Anhand eines Skelettschädels zeigte der Experte des Landkreises den Kindern das Gebiss des Tieres, wobei die großen, selbstschärfenden und ständig nachwachsenden Schneidezähne die Kinder sehr beeindruckte. Bevorzugt frisst der Biber ab Herbst die Rinde von Weichhölzern wie Pappeln, allerdings fällt er auch Eschen und Eichen, um an die Äste und Zweige für seinen Wintervorrat an
Rinde zu kommen. Gleichzeitig dienen diese zur Verstärkung seiner Wohnburg.

Biber sorgen für Hochwasserbremsen und Artenvielfalt

biber2

Über den Wasserweg zieht der Biber das Gehölz zu seinem Bau, dessen Eingang immer nur unter Wasser zugängig ist. Hilfreich sind ihm dabei seine Vorderfüße, die wie Greifhände ausgebildet sind und die Hinterfüße, deren Schwimmhäute beim Schwimmen helfen. Mit seinem bis zu 35 Zentimetern langen, abgeflachten und beschuppten Schwanz, auch Kelle genannt, steuert er im Wasser und treibt voran. Für viele Kinder neu war die Tatsache, dass die Kelle ein echtes Multifunktionsgerät ist: beim Sitzen stützt sie und im Winter ist sie ein guter Fettspeicher. Erstaunlich ist auch seine Funktion als Wärmeregulator: bei Temperaturen über 20 Grad können Biber über ihre Kelle überschüssige Körperwärme ins Wasser abgeben. Ganz wichtig war es Alexander Harant, den anwesenden „Adleraugen“ den ökologischen Nutzen des Bibers aufzuzeigen. Dort, wo der Biber durch Dämme oder seine Ansiedlung für eine Verlangsamung des Wasserflusses sorgt, entsteht einerseits eine Hochwasserbremse bereits im Oberlauf von Bächen und andererseits wird eine Bereicherung der Fisch- und Pflanzenwelt erzielt. Die durch Biber verursachten Schäden in der Forst- und Landwirtschaft werden durch Biberberater wie Harant begutachtet. Eventuell kann eine Entschädigung aus einem Ausgleichsfonds bezahlt werden. Auch berät Harant, wie Pflanzen und Bäume wirkungsvoll vor dem Biber geschützt werden können. Probleme durch gegrabene Röhren im Uferbereich oder abgenagte Mais-, Weizen- und Zuckerrübenfelder treten allerdings laut Harant nur maximal bis 20 Meter vom Ufer entfernt auf. Weiter wagt sich der fußfaule Schwimmer nur ungern. Auf dem Rückweg hatte der Biberberater zum Abschluss noch eine
Überraschung für die Kinder bereit:
Ein präpariertes Biberjunges, das er leider tot gefunden hatte. Zum Abschluss versprachen ihm die Kinder, den Ort der Biberburg für sich zu behalten, um den Bibern im Reichenhaller Gebiet auch weiterhin Ruhe zu gönnen.

Unser Flohmarkt findet wie gewohnt vor der Ägidikirche in Bad Reichenhall statt.

Termin Ausweichtermin Uhrzeit
14.04.2012 21.04.2012 09.00 Uhr - 13.00 Uhr
12.05.2012 19.05.2012 09.00 Uhr - 13.00 Uhr
09.06.2012 16.06.2012 09.00 Uhr - 13.00 Uhr
14.07.2012 21.07.2012 09.00 Uhr - 13.00 Uhr
11.08.2012 18.08.2012 09.00 Uhr - 13.00 Uhr
08.09.2012 15.09.2012 09.00 Uhr - 13.00 Uhr
13.10.2012 20.10.2012 09.00 Uhr - 13.00 Uhr
10.11.2012 17.11.2012 09.00 Uhr - 13.00 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Tierfreunde,

in Zusammenarbeit mit der Fa. Blattquadrat der Bender Verlags GmbH erstellt der Tierschutzverein Bad Reichenhall und Umgebung e. V. die Jahresbroschüre 2012. Sie wird zum 1. April 2012 erscheinen.

Hier finden Tierfreunde umfassende Hintergrundinformationen zu aktuellen Tierschutzthemen und zugleich einen Überblick über die Aktivitäten des Tierschutzvereins Bad Reichenhall und Umgebung e. V.

Die Herstellung wird ausschließlich durch Werbung finanziert und wir möchten Sie deshalb herzlich bitten, die Aktion durch eine Anzeige zu unterstützen.

Wir werden die Broschüre – Auflage mindestens 5.000 Stück – bei unseren Veranstaltungen in Bad Reichenhall und Umgebung, sowie in vielen Geschäften/Lokalen, anderen attraktiven Örtlichkeiten und an alle Vereinsmitglieder, Paten und Förderer verteilen.

Für Ihre Beteiligung und Mithilfe schon jetzt unseren herzlichen Dank im Namen der von uns betreuten Vier- und Zweibeiner.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Peter Friedrich, 1. Vorsitzender

„ Das Tierheim-Eck als neuer Kontakttreff “
Das neue Tierheim hat in seiner idealen Lage am Rande der Marzoller Au zwei Nachteile, die den Vereinsverantwortlichen von Beginn an klar waren:
Der Besuch ist ohne Auto oder Fahrrad etwas aufwändig. Zum anderen hat der Grundwasserspiegel in der Au eine immer wieder kehrende Feuchtigkeit in den Kellerräumen zur Folge, welche die Lagerung von empfindlichem Material erschwert.

Mit der günstigen Anmietung eines kleinen Ladens wird deshalb versucht, mitten in der Stadt einen Treffpunkt einzurichten.

•     Zwei Ladenräume dienen als Warenlager für den Flohmarkt, der wie immer „gleich um’s Eck“ neben der Ägidikirche stattfindet.
•     Jeden Freitag von 16.00 – 18.00 Uhr können dort Flohmarktartikel erworben und abgegeben werden. Während dieser Zeit stehen sachkundige Mitarbeiter und Vereinsvorstände zur Verfügung: Für Gespräche zur Tierhaltung, zum Tierheimbetrieb, zum Spendenrecht und zu allgemeinen Tierschutzfragen.
•     Der Erlös für die Flohmarktsachen kommt ausschließlich der Versorgung der Tierheimtiere zugute. Wir möchten im Tierheim-Eck zudem für die Öffentlichkeit eine Kontaktstelle mit persönlichem Service anbieten.

Das Tierheim-Team freut sich auf Ihren
Besuch im Tierheim-Eck !
Peter Friedrich

(Eine Kooperation des Tierschutzvereins mit dem Landesbund für Vogelschutz)

Seit der Auftaktaktion „Tierschutz im Einkaufskorb“ im Jahr 2009 hat sich die Tierschutz-Kindergruppe, unter der Leitung von Janine Würzinger, Nachfolgerin von Miriam Großstück, bei stetigem Zuwachs zu einer fröhlichen Gemeinschaft entwickelt, die sich aktiv mit der Natur und der Tierwelt beschäftigt. Alle Veranstaltungen fanden zusammen mit der Jugendgruppe des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) unter der Leitung von Uschi Moser statt.

Beiden Gruppen steht das Tierheim als Zuhause und als Treffpunkt zur Verfügung.
Dann freuen wir uns sehr, wenn Du mit Deinen Eltern einmal zum Schnuppern vorbeikommst.
Das mit Freude und Interesse angenommene Programm reicht vom

  • Gassi-Gehen mit den Tierheimhunden, über
  • Mal- und Bastelstunden
  • Kochen und backen
  • Spaziergänge mit Kennenlerngeschichten über die
  • Natur
  • bis zu Ausflügen, z.B. zum Imker.

Die Tierschutzkinder und die LBV-Jugendlichen sind auch bei Großveranstaltungen wie dem Stadtfest und dem Tag der offenen Tür im Tierheim aktiv und lustig dabei.
Beide Gruppen treffen sich alle 3 Wochen (nicht in den Ferien) von 10.00 bis 12.00 Uhr im Tierheim.
Bist Du neugierig geworden und 7 bis 12 Jahre alt ?

Ansprechpartner sind:

Janine Würzinger,
E-Mail: schannien@web.de,

Uschi Moser, Tel.: 08651-78512,
E-Mail: uschi.moser@gmx.net

Beide Leiterinnen sind auch über das Tierheim erreichbar.

Termin 2012 Aktion Treffpunkt Zeit
24. März Information u. Führung zur Biberburg Tierheim 10.00 Uhr
21. April Lama-Wanderung
Bad Reichenhall - Die "Adleraugen", Jugendgruppe des Tierschutzvereins Bad Reichenhall, treffen sich zusammen mit der Naturschutzjugend im Landesbund für Vogelschutz am Samstag, 21. April, um 10.00 Uhr zu einer Lama-Wanderung in Hohenfried, Bayerisch Gmain. Treffpunkt ist bei den Stallungen. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind erforderlich.
Hohenfried, Bayerisch Gmain. Treffpunkt ist bei den Stallungen. 10.00 Uhr
12. Mai Wie macht man Fichtenhonig / Holundersirup? Tierheim 10.00 Uhr
16. Juni Essen aus der Natur, Wildkräuterwanderung Voraussichtlich Rathausplatz 09.00 Uhr
14. Juli Schnitzeljagd Tierheim 10.00 Uhr
22. Sept. Familienausflug in die Erdgeschichte Wird noch bekannt gegeben  
13. Okt. Schmuckstücke oder Collagen aus Naturmaterialien Tierheim 10.00 Uhr
10. Nov. Basteln für unsere Tierheimbewohner Tierheim 10.00 Uhr
01. Dez. Adventsfeier Tierheim 10.00 Uhr

An folgenden Stellen können Sie Hundekotbeutel erhalten:

Automaten:

  • Oberer Lindenplatz,
  • Unterer Lindenplatz,
  • Karlspark neben Infotafel -Baumlehrpfad-,
  • Kurstraße (Ecke Zugang Ortenaupark),
  • Heiligbrunner Parkplatz,
  • Parkplatz Spitalkirche,
  • Rund um den Thumsee

10 Regeln für eine verantwortungsbewusste Hundehaltung:

  1. Führen Sie Ihren Hund in öffentlichen Anlagen bzw. auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen stets an der Leine.
  2. Benutzen Sie Hundekotbeutel oder Plastiktüten, wenn Ihr Hund es nicht mehr bis zu „seinem Platz“ schafft! Ein gut erzogener Hund ist nicht nur Stuben-, sondern auch bürgersteigrein erzogen!
  3. Das Mitführen von Hunden auf Spielplätze und an den ausgewiesenen Stellen am Thumsee (z.B. Liegewiese, Einstiege usw.) während der Badesaison ist nicht gestattet.
  4. Bitte beachten Sie, dass ständiges Hundegebell der Ruhe der Allgemeinheit oder der Nachbarn beeinträchtigen kann. Die Ruhezeiten sind im Ordnungsstatut festgelegt.
  5. Wussten Sie schon, dass Hundekot auf landwirtschaftlichen Wiesen großen Schaden anrichtet? Die Krankheitserreger können auch auf die Rinder übertragen werden und unter Umständen lebensbedrohliche Auswirkungen haben. Außerdem wird das verdorbene Gras wird von den Kühen nicht mehr gefressen und muss vernichtet werden.
  6. Erziehen Sie Ihren Hund so, dass er andere Bürger und Tiere nicht belästigt. Die grundlegenden Befehle, die ein Hund lernen und befolgen muss sind: komm, sitz oder Platz, Fuß oder bei Fuß, aus oder Pfui, halt oder stopp. Manche Menschen haben Angst vor Hunden. Bitte kontrollieren Sie Ihren Hund bei Begegnungen!
  7. Bedenken Sie: Bürger, die ständiges Bellen, Anspringen und Hundekot nicht mögen, sind deswegen noch keine Hundefeinde!
  8. Übrigens: Ein wahrer Hundefreund wird darauf achten, dass er sich nur einen Hund hält, der in seiner Größe der Wohnungsgröße und der vorhandenen Auslauffläche entspricht.
  9. Sprechen Sie mit anderen Hundehaltern, wenn diese sich nicht verantwortungsbewusst verhalten.
  10. Melden Sie Ihren Hund beim Hundesteueramt an!

Sie sind Besitzer eines Gartens und möchten gerne Igeln helfen den Winter unbeschadet zu überstehen?

Im Herbst brauchen Igel passende Plätze an denen sie ihren Winterschlaf halten können. Sie auf der Suche nach einem Schlafplatz und Nahrungsmitteln für den nötigen Winterspeck. Um Igeln Schutz vor Wind und Wetter zu bieten wäre es ratsam Laub-, Reisig- oder Komposthaufen im Garten zu belassen. Sie stellen ideale Schlafplätze für Igel und sonstige Kleinlebewesen dar.
Bis Mitte November sollte man Igeln in der freien Wildbahn die Möglichkeit geben ihr Gewicht auf rund 800 Gramm zu steigern.

Schön wären Futterstellen, die regelmäßig mit Igel-tauglichem Futter bestückt werden wie z.B. Hunde- oder Katzenassfutter gemischt mit ein wenig Haferflocken.

Als Getränk bitte nur Wasser anbieten, denn Milch vertragen Igel überhaupt nicht!

Die weit verbreitete Meinung, dass Igel unter einem Gewicht von 500 Gramm in der freien Natur keine Überlebenschancen haben stimmt so nicht, wie neuste Beobachtungen zeigen. Ausnahmefälle sind schwache, verletzte, kranke oder elternlose Igel, die zum Überleben wirklich unsere Unterstützung brauchen.

Schwache Tiere müssen dazu nicht aus ihrem natürlichen Umfeld gerissen werden. Erste Hilfe ist auch vor Ort möglich!

  • größere Laub- oder Reisighaufen an einer Wind- und Regengeschützen Stelle errichten
  • Futter- und Wasserstellen anlegen ( Hunde- oder Katzennassfutter mit Haferflocken)

Falls Sie ein scheinbar verlassenes Igelnest mit Jungtieren finden, handeln Sie den Tieren zuliebe bitte nicht überstürzt. Muttertiere lassen den Wurf auf Nahrungssuche immer mal wieder für mehrere Stunden alleine, die wenigsten Jungigel werden tatsächlich verlassen!
Bitte fassen Sie die Jungtiere nicht an und entnehmen Sie sie nicht aus ihrem Nest. Beobachten Sie das Nest länger, ehe Sie die kleinen Igel retten.
Entnehmen Sie sie nur, wenn Sie absolut sicher sind, das dem Muttertier etwas zugestoßen ist und sie definitiv nicht zu ihrem Wurf zurückkehrt.
 
Bitte bedenken Sie, dass die Aufzucht junger Igel eine Zeitraubende (ca. 6 Monate) und Geld-verschlingende (Tierarztkosten, Medikamente, Futter) Aufgabe darstellt.
Kleine Igel nehmen 5 bis 10 Mahlzeiten täglich zu sich und brauchen einen genauen Fütterungsrhythmus.
Bitte beraten Sie sich in jedem Fall mit einem erfahren Tierarzt, wenn Sie einen verletzen oder schwachen Igel in ihre Obhut nehmen.

Wieder gesunde Tiere, sollten sofort wider in die freie Natur entlassen werden (idealerweise an den Fundort).

Wer weder Zeit noch Geld für die artgerechte Pflege und Aufzucht der Tiere erübrigen kann, muss die Igel entweder an seinem Fundort belassen oder sie einem Igelpfleger / Tierarzt oder dem Tierheim übergeben.

Gesunde, kräftige Igel haben kein Problem damit, den Winter in der freien Natur zu überleben.

Bei der Jahreshauptversammlung des Reichenhaller Tierschutzvereins am Freitagabend ist Peter Friedrich mit 48 zu 24 Stimmen erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt worden. Als Gegenkandidat hatte sich Bernhard Schmidt aus Bad Reichenhall aufstellen lassen, der sich nach eigener Aussage für mehr Mitgliederbeteiligung einsetzen und den Verein vor „existenzgefährdenden Herausforderungen“ retten wollte. Stellvertretender Vorstand ist ab sofort Reinhard Hauff, das Amt des Schriftführers übernimmt Ralf Kotthaus, Kassier bleibt Helmuth Loibl. Die Wahl wurde auf Wunsch eines Mitglieds geheim durchgeführt.

Vorausgegangen waren die Berichte des Vorsitzenden Peter Friedrich sowie des Kassiers Helmut Loibl, dieser erklärte die Zahlen des Geschäftsberichtes ausführlich und für jeden verständlich. Sämtliche Forderungen aus dem Tierheim - Neubau seien beglichen, erklärte P.Friedrich. Weiter wurde auch über das Tierheim-Eck berichtet.

Auch in diesem Jahr gab es wieder Ehrungen für langjährige Mitglieder, diese waren:

  • Renate Sebald
  • Gertraud Aichinger
  • Dr. Hans-Jürgen Ühlein
  • Elfriede Sprinzing.

Im Herbst ist es wieder Zeit, den Garten winterfest zu machen. Auch der Igel macht sich nun auf die Suche nach einem geeigneten Quartier für seinen Winterschlaf. Doch in akribisch aufgeräumten Gärten ohne geeignete Versteckmöglichkeiten kann er die kalte Jahreszeit nicht überstehen.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt daher allen Gartenbesitzern, beim Herbstputz darauf zu achten, dass die kleinen Stacheltiere Unterschlupf finden.Für den Winterschlaf bauen sich die Tiere gern unter Büschen in einer Mulde ein Nest und bedecken sich mit reichlich Laub, So schützen sie sich vor Frost und Austrocknung. Auch Hohlräume unter Holzstapel werden gerne angenommen. Gartenbesitzer können ruhig etwas „unordentlich“ sein und auch mal Herbstlaub liegen lassen, damit sich der Igel bedienen kann. Umsicht ist geboten, bevor man einen Igel zum Überwintern ins Haus nimmt. Gefangenschaft löst bei Wildtieren Stress aus. Nicht jeder Igel der im November noch umherläuft, braucht unbedingt unsere Hilfe. Jungen Tieren kann man beispielsweise durch abendliches Zufüttern mit einer Schale Katzenfutter helfen, sich die nötigen Fettreserven für den Winterschlaf anzufressen. Erst wenn die kleinen Stacheltiere weit nach Wintereinbruch, das heißt bei anhaltendem Bodenfrost oder Schnee, tagsüber unterwegs sind, Anzeichen von Unterernährung aufweisen oder verletzt sind, sollte man eingreifen.
Unterernährung bei Igeln erkennt man an einer Einbuchtung hinter dem Kopf, der sogenannten „Hungerlinie“, und eingefallenen Flanken.

Weitere Informationen für Interessierte gibt es im Internet unter www.bund.net. Die Igel-Hotline des Vereins Pro Igel ist erreichbar unter der Telefonnummer 0180 / 5555 - 9551.
Dort werden weitere Tipps gegeben.

Quellenangabe: Reichenhaller Tagblatt, 05.11.2009 , Seite 15